Noch nie seit dem Ende des 2. Weltkriegs stand die Welt so nah am Rande eines neuen Weltkriegs. Unter Führung des Hauptkriegstreibers USA treiben alle imperialistischen Staaten die Aufrüstung massiv voran. Auch imperialistische Länder, wie die Schweiz, rüsten ihre Armeen auf und betreiben ideologische Kriegsvorbereitung. Weltweit betreiben sie mit allen Mitteln die Neuaufteilung der Macht- und Einflusssphären. Im Mittleren Osten haben sie einen Flächenbrand entfacht. Der Aggressionskrieg Russlands gegen die Ukraine ist ein von beiden Seiten ungerechter Krieg. In Afrika schüren imperialistische Mächte barbarische Stellvertreterkriege. Das südchinesische Meer ist ein Brandherd der Rivalität. Die faschistische Trump-Regierung beansprucht ihre Vorherrschaft über ganz Amerika. Was sie mit ihrem selbst ernannten Friedensrat als Friedenspolitik bezeichnen, sind imperialistische Interventionen. US-Militär entführte die Regierung Venezuelas. Der US-Imperialismus hungert Kuba mit Blockaden aus, beansprucht Grönland und die Arktis. Der Genozid am palästinensischen Volk in Gaza steht für eine neue Stufe barbarischer faschistischer Kriegsführung, besonders auch gegen Frauen und Kinder. Die Wurzel all dieser Kriege ist die Gesetzmässigkeit des imperialistischen Weltsystems und des erbitterten zwischen-imperialistischen Konkurrenzkampfs.
Diese imperialistische Kriegspolitik bedeutet für die Massen unendliches Leid, unzählige Tote, Hunger, Zerstörung und Elend. Weltweit stehen Menschen gegen diese Kriege und Kriegsvorbereitungen auf. Hafenarbeiter in Südeuropa verhinderten Waffenlieferungen an Israel. Trotz massiver Unterdrückung gab es Proteste gegen den NATO-Gipfel in der Türkei. Vielfach ist die Jugend eine besonders aktive Kraft im antimilitaristischen Kampf. Sie will ihre Zukunft nicht in den Schützengräben der Mächtigen sehen.
Die ICOR* führt den jährlichen Antikriegstag am 1. September durch zur Erinnerung und Mahnung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen am 1. September 1939. Als ICOR und Marxisten-Leninisten stehen wir für den Kampf zur Unterstützung der Arbeiterklasse und der breiten Massen, der unterdrückten Völker und Länder gegen die imperialistische und faschistische Unterdrückung. Die internationale revolutionäre und Arbeiterbewegung kämpft um die Klarheit in den eigenen Reihen, unter der Arbeiterklasse sowie den breiten Massen, wer Freund und wer Feind ist. Angesichts der immer aggressiveren Vorgehensweise, teils auf leisen Sohlen, auch von China und Russland entbrennt die Auseinandersetzung um die Charakterisierung als imperialistische Länder. Auch für diese Auseinandersetzung muss der Antikriegstag genutzt werden.
Ohne die revolutionäre Überwindung des Imperialismus und die Errichtung des Sozialismus wird es keinen wirklichen Frieden geben. Pazifistische und sozialchauvinistische Illusionen werden von den Mächtigen gezielt verbreitet, um die Massen zu lähmen. In der Schweiz gehört die «Neutralitätsinitiative» dazu. Ob «Ja» oder «Nein»: Es sind zwei Seiten unterschiedlicher kapitalistischer Wirtschaftsinteressen, die damit verfolgt werden. Fördern wir in unseren Ländern den Kampf der internationalen Arbeiterklasse und der breiten Volksmassen für den Weltfrieden. Ein Dritter Weltkrieg kann und muss verhindert werden.
Es lebe der proletarische Internationalismus!
Vorwärts zu den vereinigten sozialistischen Staaten der Welt!

Stärkt die MLGS & ICOR!

(*ICOR – Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen)

Von ml info